Das 29. Championat liegt hinter uns!

Der Wettergott hatte es sehr gut mit uns gemeint. Temperaturen um die 25 Grad, dabei aber eine leichte, nordische Brise, was es ab Sonntag für alle im Stadion erträglich machte. Die Hunde hatte aber ihre liebe Müh‘ in der Fährte – staubtrockener Acker und Wind machte die Arbeit nicht gerade sehr einfach. Einige Hunde konnten die Umstände sehr gut lösen, einige blieben auf der Strecke. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie auch eine deutsche Meisterschaft sich nicht immer im Stadion entscheidet…

Die beste Fährte ersuchte sich Chilly vom Clan der Wölfe von Hans Sondermeier mit 98 Punkten.

In der Unterordnung wurde streng nach PO gerichtet. Der ein oder andere muss sich wohl noch dran gewöhnen, dass ein „gut“ tatsächlich auch „gut“ ist – fragwürdig bleibt, ob es überhaupt noch möglich ist die Wertnote „vorzüglich“ zu erreichen… – die höchste Punktzahl an diesem Wochenende waren 92 Punkte von Monique Buß mit ihrer Hanni vom blauen Mistral.

Zu erwähnen war die Unterordnung von Connie Scherk, deren Rüde Duncan Dubalta vom Clan der Wölfe sie beim Apportieren quasi „Volley“ nahm und Connie dabei kurzfristig in der Luft waagerecht lag. Sie rappelte sich aber sofort wieder auf und machte weiter, als ob nichts gewesen wäre! Respekt!

Im Schutzdienst figurierten zwei Schutzdiensthelfer, die zu den Besten in Deutschland zählen. Belastung, Technik und Einstellung zum „Sportpartner“ Hund waren hervorragend! Wir konnten tolle Schutzdienste sehen. Zweimal vergab der Leistungsrichter ein vorzüglich mit 96 Punkten. Bowie vom Clan der Wölfe (Peter Scherk) und Jenos‘ Nathan (Jens Carlseng) konnten sich über diese Höchstnote freuen.

Während des Schutzdienstes von Andrea Brückmann hatten wir einen „Fahrradflitzer“ – ein Schütze vom örtlichen Schützenverein, der tags zuvor etwas zu tief ins Glas geschaut hatte und gewohnheitsmäßig die Abkürzung über den Fußballplatz mit dem Fahrrad nahm… – glücklicherweise war der Schutzdienst gerade beim Rücktransport in einer anderen Ecke des Platzes, so dass es nur kurzfristig für einige erstaunte Lacher sorgte, aber keinerlei großartige Konsequenzen hatte…

Den Schutzdiensthelferpokal erhielt Cajus von Asega, der Jörg Schwabe im zweiten Teil von den Füssen holte und auch sonst komplett im SD überzeugte.

Für uns als Landesgruppe Niedersachsen war es die große Bewährungsprobe. Als neu gegründeter Vorstand stehen wir ganz sicher im Focus bei denen, die das Haar in der Suppe suchen. Bei dieser Veranstaltung konnten sie lange suchen. Die Logistik harkte am Sonntagmorgen etwas, wir konnten aber mit dem örtlichen Sportverein die kleinen Probleme besprechen und entsprechend beheben. Die Örtlichkeit des SV Heiligenfelde ist wie für unsere Bedürfnisse gemacht. Platz ohne Ende, kurze Wege für die Hundeführer und eine schöne Umgebung, um mit den treuen Kameraden spazieren zu gehen.Sollte es ein nächstes Mal geben, werden wir die Logistik noch anders organisieren. Wir lernen ja auch noch! Rückmeldungen sind durchweg nur positiv, am meisten freut es uns, dass sich die Hundeführer wohl gefühlt haben, denn gerade für die haben wir diese Meisterschaft ja ausgerichtet!

Wir freuen uns auf ein nächstes Mal – das darf aber gerne erst in ein paar Jahren sein…! ;-))))

 

Hier findet Ihr den Link zum Bericht der Kreiszeitung.

 

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